06.05.09 09:42
Gute Ideen zur Lösung von Energieproblemen (aus: NW)

Jury wählte vier Beiträge des dritten Technikwettbewerbs zur Berufsausbildungsmesse aus
 |   Gewächshaus mit PET-Flaschen: Die Beiträge zum Technikwettbewerb wurden von Diplom-Ingenieur Peter Müller in den Lübbecker
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Heute und morgen findet im Bürgerhaus die 17. Berufsausbildungsmesse (BAM) statt. Bereits zum dritten Mal war im Vorfeld ein Technikwettbewerb ausgeschrieben worden. Unterstützer waren die Stadtwerke Espelkamp und Lübbecke. Das Thema lautete: „Wie kann ich Rohstoffe oder Energie einsparen oder rückgewinnen?“ Von den eingegangenen Beiträgen wurden von der Jury, die aus Vertretern der Lebenshilfe, des Handwerksbildungszentrums Lübbecke und der beiden Stadtwerken bestand, vier als besonders preiswürdig befunden. Eine Klasse der Birger-Forell-Realschule hat sich mit der sinnvollen Verwertung von leeren PET-Getränkeflaschen befasst. Sie entwickelten ein funktionelles Gewächshaus, das einerseits den Zweck erfüllt, Pflanzen anzubauen, andererseits wertvolle Rohstoffe sparen hilft. Das Gewächshaus ist gut durchdacht, selbst von Laien leicht herzustellen und kostet nur wenige Euro. Eine weitere Gruppe der Espelkamper Realschule will die Energie nutzen, die im Abwasser steckt, das von Hochhäusern anfällt. In speziellen Fallrohren mit Turbinen soll das Wasser auf seinem Weg in die Kanalisation elektrischen Strom erzeugen. Ein Modell eines Hochhauses stellt die Idee sehr gut dar. Eher theoretisch, aber mit sehr guten Ansätzen, setzt sich ein Schüler der Realschule Pr. Oldendorf mit einem Auto auseinander, das mit Batterien, einem Dynamo und einem Elektromotor ausgestattet ist. Während des Betriebes lädt der Dynamo eine zweite Batterie auf. Ein Mini-Hybridmotor und ein Solarpanel unterstützen die Technik. Eine Zeichnung des Zukunftsautos zeigt, dass Jugendliche in der Lage sind, gute Ideen zur Lösung von Energieproblemen zu entwickeln. Der vierte Beitrag stammt von zwei Schülern des Söderblom-Gymnasiums. Sie stellen einen kleinen Generator vor, der an einen Computerlüfter angekoppelt werden kann und dann zum Beispiel Batterien laden soll. Da sich der Lüfter ohnehin dreht, kann er, so die Idee der beiden Jungerfinder, sozusagen nebenbei noch sinnvolle Arbeit leisten. Wer welchen Preis gewonnen hat, wird am Donnerstag am Stand der Lebenshilfe bekannt gegeben. Die vier Schülergruppen können sich auf jeden Fall schon mal freuen. Fragt sich nur, wer was gewinnt. Immerhin gibt es insgesamt 1.000 Euro und Sachpreise zu gewinnen.
Besucher, die sich ein Bild von der Qualität der Beiträge machen wollen, können sie am Stand der Schulfirma der Ernst-Wiechert-Schule (im Zelt vor dem Bürgerhaus) besichtigen.
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