07.05.09 09:57
"Ein wichtiger Orientierungspunkt" (aus: NW)

Berufsausbildungsmesse BAM aktiv vermittelt Jugendlichen vielfältige Informationen
 |   Duftprobe: Am Stand der pharmazeutisch-technischen Fachhochschule Minden roch Tugce Kirbiyik (l.) verschiedene Duftproben, die ihr Cornelia Muffler reichte.
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Sie ist eine Erfolgsgeschichte. Und das seit mittlerweile 17 Jahren. Möglich machen das viele Partner, die gemeinsam die Arbeit für ein beispielhaftes Aushängeschild stemmen.
Vielfältige Infos zur Ausbildung – die erhalten Jugendliche während der Berufsausbildungsmesse in Espelkamp. Die 17. Auflage der BAM aktiv wurde gestern morgen von Espelkamps Bürgermeister Heinrich Vieker und Landrat Dr. Ralf Niermann eröffnet. Geöffnet ist sie im Bürgerhaus noch am heutigen Donnerstag von 8 bis 14 Uhr. Praktische Übungen stehen auch im Lübbecker Handwerksbildungszentrum (HBZ) an. BAM-Abschluss ist um 14 Uhr in Espelkamp. Dann wird das symbolische Steuerrad an die Organisatoren der BAM 2010 übergeben.
„Liebe Unternehmer: Bildet aus. Dann habt ihr für die Zukunft motivierte und gute Mitarbeiter“, appellierte Anneliese Meyer vom Stadtmarketingverein Espelkamp gestern während der Eröffnung an die Betriebe. Mit der BAM sei aus einer Espelkamper Veranstaltung ein ganz wichtiges Ereignis für den gesamten Kreis geworden, sagte Meyer. Wer in Bildung investiere, der liege richtig. Dabei komme es nicht nur auf Geld an. Wichtig sei auch die Zeit, die man sich für Gespräche mit Jugendlichen nehme.
Verantwortlich für die BAM 2009 ist die Lebenshilfe Lübbecke. Deren Geschäftsführer Bernd Wlotkowski lobte die „hervorragende berufliche Palette“, die bei der unter dem Motto „Eigene Wege gehen“ stehenden BAM präsentiert werde. Die Lebenshilfe habe die Messe gern unterstützt und die Gelegenheit genutzt, verstärkt soziale Berufe zu präsentieren. Die Teilhabe am Arbeitsleben müsse allen Menschen möglich sein. „Wir glauben, dass die BAM ein wichtiger Orientierungspunkt ist.“ Wlotkowski wünschte sich gestern aber auch mehr Unterstützung für die Messe. Leider sei das Stundenkontingent von BAM-Mitbegründer Wolfgang Jürgens durch die Schulaufsicht gekürzt worden. „Aber die BAM ist ein Aushängeschild, dafür müssen wir was tun.“
In Krisenzeiten müsse man an Morgen denken und Fachkräfte ausbilden, sagte Dr. Ralf Niermann. Von einer ganz wichtigen Zukunftsmesse sprach Bürgermeister Vieker. Die Lebenshilfe habe in diesem Jahr Akzente gesetzt. Vieker erinnerte daran, dass die Stadtverwaltung Espelkamp in Sachen Ausbildung vorbildlich sei.
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